Wie man in Kommunen die Nachhaltigkeitsziele der UN umsetzen könnte, das zeigt die Sprecherin der Gemeinwohlökonomie Bayern e.V., Rechtsanwältin Andrea Behm, am Dienstag,den 14. Januar 2020, um 19.30 Uhr im „Hertscheck unpacked“ am Bahnhof Neubiberg (neben Edeka) auf.
Die Gemeinwohl-Ökonomie legt dar, wie Wirtschaft verändert werden kann, wenn Unternehmen und Kommunen Menschenwürde, soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und Transparenz in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen. Seit ihrer Gründung 2010 hat sich die GWÖ auf über 30 Staaten ausgeweitet. 500 Unternehmen haben bereits eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt (darunter die Sparda-Bank München, der Sportartikelhersteller VauDe oder die Betriebskrankenkasse ProVita) und weitere 1.800 unterstützten die Initiative. „Als Kommune können wir vorangehen und zeigen, wie eine nachhaltig verwaltete und wirtschaftende Gemeinde beitragen kann zu einem Mit-Einander-Umgehen, das den Menschen und seine grundlegenden Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. Mit dieser Veranstaltung möchten wir Impulse geben, wie unsere Gemeinde systematisch zukunftsfähig und nachhaltig ausgerichtet werden kann.“ so die Organisatorin des Vortrags, Dr. Ulrike Dowie, Mitglied der Grünen und Gemeinderatskandidatin in Neubiberg. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.
Weitere Informationen zur Referentin, Rechtsanwältin Andrea Behm
Sprecherin der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ), Campaignerin für nichtfinanzielle Berichtspflicht für Unternehmen, Mitglied im GWÖ Matrix-Entwicklungsteam für Gemeinden und GWÖ-Radiomacherin. Rechtsanwältin für internationales Strafrecht, Völker- und Europarecht. Master (MA) in Friedensforschung. Mehrjährige Friedenseinsätze in Kambodscha und Kosovo für den Evangelischen Entwicklungsdienst (EED), die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), die Europäische Union (EU) und die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)
Weitere Informationen zur Gemeinwohl-Ökonomie
In einer Zeit, in der der Klimawandel unsere Zivilisation bedroht und sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet, wünschen sich viele Menschen eine Wirtschaftsordnung, die sich nicht nur an der Gewinnmaximierung orientiert, sondern ethisches Handeln, sozialen Umgang und umweltschonendes Wirtschaften in ihren Fokus nimmt. Unser jetziges Wirtschaftssystem steht auf dem Kopf. Das Geld ist zum Selbstzweck geworden statt ein Mittel zu sein für das, was wirklich zählt: Ein gutes Leben für alle. Die Gemeinwohl-Ökonomie zeigt, dass die Wirtschaft verändert werden kann, wenn Unternehmen und Kommunen Werte wie Menschenwürde, soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und Transparenz in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen.
Weitere Informationen zur Gemeinwohl-Ökonomie gibt es unter www.ecogood.org


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